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März 2019

Collin Pie

Fotograf, Autist

AUTISMUS ist die Chance,
anders zu sein.

Manuel Koller,
Asperger- Autist,
Gewinner des Bundesrednerwettbewerbs

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Erfahrungsberichte allgemein

Hier findet Ihr Platz für Eure persönlichen Erfahrungsberichte im Umgang mit Behörden, Ämtern, Institutionen, etc.

 

Rechtlicher Hinweis: 

Es handelt sich um persönliche Meinungen, die nicht von autismus.co beurteilt/bewertet werden und nicht der Meinung von autismus.co entsprechen müssen.

Sie fallen unter das Recht der freien Meinungsäußerung.

Read 2264 times Last modified on Wednesday, 16 January 2019 15:22

Comments   

0 #1 Familie P 2019-01-16 09:25
H. sollte August 2017 eingeschult werden. Auffälligkeiten bestehen schon im Kindergarten bei ihm und angeschlossen auch bei uns in Leipzig an eine Frühförderung. Eine Diagnose hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht aber der Verdacht auf ASS bestand schon.
Ein Jahr vorher bin ich zu unserer Bezirksschule um die Direktorin auf diese Besonderheiten aufmerksam zu machen und nach Erfahrungen im Bereich Inklusion zu fragen. Die Direktorin kannte mich schon durch unseren großen Jungen. Ihrer Aussage nach würden wir alles gemeinsam packen und H. würde zu einer sehr kompetenten Lehrerin kommen.
Noch vor Schulbeginn habe ich mit der Lehrerin gesprochen und ihr alle berichte etc überreicht.
Die erste Woche lief auch alles super. Dann kam der erste Vorfall. Hier hat nach meiner Meinung die Lehrerin völlig falsch reagiert. H. würde von einer Mitschülerin immer wieder an der haaren gezogen und beleidigt. Er ist ihr mehrfach aus dem Weg gegangen und dann hat er sie geschubst. Trotz bezeugung anderer wurde H. mit bestraft. Da ist er ausgerastet. Am Ende haben fünf Lehrer mahnend und anklagend über ihm gestanden, haben ihn festgehalten und gedroht: wenn du nicht aufhörst, kommt ein Arzt mit einer spritze etc. Wir haben ein völlig aufgelöstes kind abgeholt.
Beim zweiten Vorfall ist er dann fast abgehauen und ich hab die Lehrerin weinend vorgefunden.
Nach zwei Wochen Schule wurde dann von den Lehrern beschlossen er muss suspendiert werden eine ganze Woche. Die Direktorin hat wohl auch mit der schulärztin gesprochen und es hieß er müsse in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden, wo er dann “repariert“ werden kann.
Hier hab ich dann auch das ja eingeschaltet. Der Bearbeiterin war die Schule nicht unbekannt. “Da haben Sie sich aber die beste Schule für Ihren Sohn ausgesucht!“ Sie meinte auch dass wir nicht die ersten sind die ein i Kind auf diese Schule gebracht haben und das alles getan wird damit diese Kinder dort nicht lange bleiben.
Im Elternrat wurde unser Fall von der Direktorin in den dunkelsten Farben beschrieben. Bis auf den Namen beschrieb sie das Kind den anderen Eltern sodass diese wussten um wen es sich handelt. Meine Freundin konnte mir das berichten. Dies hatte zur Folge das er einem Vater als messerstecher bezeichnet wurde.
Es folgte suspendierung Nummer zwei. Die Bearbeiterin vom ja und auch die Familie rieten zur Anwältin.
Diese hat uns auch super beraten.
Es gab mehrere Hilfeplangespräche mit Anwältin und Psychologin und ja.
Alle Aufklärungsarbeiten wurden von Lehrerin und Schule abgelehnt.
Im November 2017 hat H. seine erste schulbegleiterin bekommen.
Diese hat uns entsetzt berichtet wie man mit H. umging. Die mathelehererin ging soweit dass sie ihn gepackt hat und auf den Boden geschmissen hat.
Ein klärendes Gespräch kam erst nach über drei Wochen zustande und endete in eine wortreichen Gefecht, wo auch wir nicht mehr freundlich waren.
Es war dann auch so dass wir tgl H. abholen mussten. Er würde massive Gewalt an der Sb ausüben. (Er warf mit federmappe oder ähnlichen)
Meist war Mathe der Auslöser.
Nachdem mich dann mein Kind mich fragte ob er ins Heim muss, hab ich ihn krankgeschrieben.
Unsere Kia ist auch super klasse!
Mit allen Beteiligten haben wir dann beschlossen das er im zweiten Schuljahr in eine andere Schule geht.
Er wurden Aussagen von den Lehrern getroffen wie: der ist doch nicht behindert, der brauch mal richtig eine hinter die Löffel, wie lange soll der Spaß hier noch gehen? Zur sb wurde gesagt wie man das Kind von der Schule bekommt oder sie haben hier nix zu sagen, wir bestimmen!
H. wurde von allen Ausflügen, Projektwoche und sportfesten ausgeschlossen. Er durfte kein Sport mitmachen. Trotz sb.

Nach dem Jahr hatte H. massive angststörungen, Depression und hat wieder ins Bett genässt. Mein Mann und ich waren auch extrem gestresst, jeden Tag die Angst auf Arbeit angerufen zu werden. Ich hatte zwei nervenzusammenbrüche.
Mathe bis bis jetzt noch ein großes Thema aber in der neuen Schule ist er super angenommen und sie bauen Tag für Tag seine Ängste ab. Letzte Woche hat er seine erste Arbeit vollständig geschrieben und die Lehrerin hat ihm zur Motivation mogelsteine gegeben.

So das nur ein kurzer Auszug. Es gab noch viele kleine Sachen... komplettes ignorieren und negative Aufmerksamkeit.

Zur Schule
74 gs in Leipzig
Direktorin Frau R.
Lehrerin Frau Sch.
Mathe Frau Z.
Ja asd Ost
Kia Frau Dr T.

So das ist unsere Geschichte.

Ich möchte niemanden in die Pfanne hauen, aber das Verhalten muss öffentlich gemacht werden! Das ist respektlos dem Kind und seinen Eltern gegenüber.
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