Bilderwettbewerb

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März 2019

Collin Pie

Fotograf, Autist

AUTISMUS ist die Chance,
anders zu sein.

Manuel Koller,
Asperger- Autist,
Gewinner des Bundesrednerwettbewerbs

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Hille und Onyx: Therapiehund ist für junge Autistin der Schlüssel zur Außenwelt

Es ist so schön, wenn Autisten endlich sprechen dürfen!

Ein toller Bericht über Hille, die schon lange Mitglied der Freie Autisten Jugendgruppe bei WhatsApp ist.

 

WELTAUTISMUSTAG: Wünsche an die Welt

Zum heutigen Weltautismustag habe ich Autisten, Angehörige und Freunde von Autisten gefragt:

Was  soll die Welt über Autismus wissen und was wünscht ihr euch von der Welt?

Wir sind überwältigt von den  zahlreichen Antworten  und bedanken uns herzlich für die große Beteiligung.

Bitte nutzt die Kommentarfunktion, um der Welt noch weiteres mitzuteilen.

 

Hier eine Auswahl aus der Umfrage:

Autisten für TV-Doku gesucht 

Die Aufklärung der Öffentlichkeit liegt uns sehr am Herzen. Uns erreichte folgende Bitte, der wir hiermit sehr gerne nachkommen:
 
Liebe Freie Autisten,

ich bin Filmemacherin und mache seit mehr als 20 Jahren Filme mit/und über Menschen, die anders sind als andere. Dies ist mein Lebensthema, denn ich bin mit einem Bruder mit Down-Syndrom aufgewachsen.

Für ein aktuelles Filmprojekt suche ich nun schwangere Paare bzw. eine werdende Mutter und/oder Vater mit der Diagnose HFA/Asperger.

Ich möchte das Paar /die Schwangere über mehrere Monate mit der Kamera begleiten - vor und nach der Geburt, auch um aufzuzeigen, dass diese Form der Elternschaft vielleicht gar nicht so anders ist als viele vermuten. 

Bilderwettbewerb März 2019

Über 60 Bilder haben bei unserem großen Bilder-Wettbewerb auf der Facebook-Seite teilgenommen. Leider haben wir festgestellt, dass die Bilder, die erst später teilgenommen haben, deutlich benachteiligt waren. Aus diesem Grund werden wir den nächsten Wettbewerb anders gestalten. Dennoch haben wir ein tolles Ergebnis und drei Siegerbilder für unseren Banner und das Titelbild ermittelt.

HIER findet ihr die Sieger.

Darüber hinaus haben wir noch unerwartet eine nicht autistische Gewinnerin, über die wir in Kürze einen Artikel veröffentlichen und ihr Gewinner-Bild auch noch einmal präsentieren werden.

Wir danken allen für die Teilnahme und auch allen, die mit abgestimmt haben.

Greta Thunberg deckt auf - Öffentlichkeit glänzt mit Unwissenheit und Mobbing gegen Autismus

Greta Thunberg ist berühmt und nun sogar für den Friedensnobelpreis nominiert. Jeder kennt die 16-jährige als medienpräsente Umweltaktivistin.
Ganz nebenbei bringt Greta auch das Thema Autismus in die Medien.

Theoretisch ist es sehr erfreulich, dass Autismus endlich auf Interesse der Öffentlichkeit stößt... praktisch deckt es aber deutlich auf, wie erschreckend wenig die Gesellschaft über Autismus weiß.
Es werden fleißig und ungeniert völlig falsche Informationen über die Medien verbreitet. Das ist ganz und gar nicht hilfreich für eine bessere Aufklärung, sondern sogar sehr nachteilig und gefährlich. Es schürt genau jene Vorurteile, die Autisten das Leben in der Gesellschaft schwer machen.
Noch schlimmer ist es allerdings, wie öffentlich Autisten angegriffen und beleidigt werden! Ist das wirklich die Gesellschaft, in der wir leben? In der Mobbing nicht nur geduldet sondern auch noch gefördert wird?

Es ist erschreckend, wie niveaulos manche Medien sich zu dem Thema präsentieren. So schreibt die Website jungefreiheit.de unter anderem:

... Greta ist eine Mischung aus Pippi Langstrumpf und autistischen Backfisch....

In dem Artikel mit dem Titel „Hütet euch vor falschen Propheten“ wird lange und ausführlich auf Greta eingegangen und Fachwissen suggeriert. Doch spätestens an der Stelle, an der das Asperger-Syndrom erklärt wird, kann der ganze Text nicht mehr ernst genommen werden. So heißt es darin:

Wenn Mobbing in den Tod führt

Ein elfjähriges Mädchen hat sich in Berlin nach Mobbing  durch Mitschüler das  Leben genommen.
 
An einer fränkischen Schule wurde einem zwölfjährigen durch einen Mitschüler der Arm mit einer Rasierklinge aufgeschlitzt.
 
Dies sind nur die Fälle, die aktuell durch die Medien gehen. Längst ist bekannt, dass Mobbing eine tödliche Gefahr darstellt.
 
Carsten Stahl, TV-bekannter Anti-Mobbing-Trainer, postete nun auf seiner Facebook-Seite: „Jeden zweiten Tag nimmt sich ein Kind wegen Mobbing das Leben in Deutschland...“. Seit er sich gegen Mobbing engagiert, sei er schon auf sechs Beerdigungen gewesen.
 
Dem Selbstmord des Mädchens in Berlin scheint ein langes Leiden vorausgegangen zu sein. Es sei nicht nur von Schülern, sondern auch von einer Lehrerin Gewalt ausgeübt worden sein.
Bereits seit einem Jahr hätte es an der Schule massive Mobbingfälle gegeben. Mütter, Väter und der Elternbeirat haben dies immer wieder gegenüber den Lehrern und der Schulleitung angesprochen, berichtete ein Vater dem Tagesspiegel. Auch der zuständige Leiter des Schulamts sei informiert gewesen.
Doch die Schulleitung hätte alle Mitteilungen einfach abgetan und nichts unternommen. Der Fall wird nun untersucht, doch für das junge Mädchen kommt das, wie für so viele andere Kinder auch, zu spät.
 
Der zwölfjährige Junge, dessen Arm von einem dreizehnjährigen Mitschüler aufgeschlitzt wurde, überlebte den Vorfall.
Doch welche Wunden hinterlassen solch massive Angriffe bei Kindern? Bei jungen Menschen, deren Persönlichkeit sich noch entwickelt, deren Vertrauen in die Gesellschaft auch durch die Schule so geprägt wird?

Recht auf eine würdevolle Inklusion von Autisten an Schulen ist Gesetz!!!

Inklusion an Schulen in Deutschland.

Immer wieder scheitert die Inklusion von autistischen Kindern an Schulen und Eltern sind verzweifelt.
Oft erwartet die Schule, dass die Eltern das Kind „hinbekommen“ und fähig machen, normal und ohne
höheren Aufwand für die Schule zu „funktionieren“.
Kinder sollen zu Therapien geschleppt werden, obwohl Autismus nicht heilbar ist.
Gerne wird direkt nach einem Schulhelfer verlangt, da
die Schule keine „Kapazitäten“ hätte, auf besondere Bedürfnisse einzugehen.
Eine eigene Integrationshilfe, die den Schüler täglich begleitetet, sollte aber nur dann zum Einsatz kommen, wenn das Kind trotz aller Bemühungen der Schule einen erhöhten Förderbedarf hat.

Leider gibt es zahlreiche Fälle, in denen Kinder und ihre Eltern unter Druck gesetzt werden und sich Aussagen anhören müssen, wie:

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